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Nutzung von "freien" Programmen aus dem Internet in der Schule

Man unterscheidet die sogenannten "freien Programme" (free software), die im Internet angeboten werden in Open Source Software, Public Domain Software, Freeware, Shareware und Trialversionen. Hinter diesen Bezeichnungen verbergen sich unterschiedliche Lizenz-Modelle mit zum Teil erheblichen Unterschieden hinsichtlich des Umfangs der eingeräumten Nutzungsrechte, die im Schuleinsatz Bedeutung erlangen können.

Open Source Software

Open Source Software wird häfig auch synonym für Public Domain Software verwandt. Das Konzept der Public Domain Software, der gemeinfreien Software, stammt aus den USA, wo Universitäten für die Entwicklung von Computersoftware staatlicher Fördergelder erhielten und im Gegenzug gänzlich auf ihre Urheberrechte verzichten und das Programm jedermann zur Verfügung stellen mussten. An diesen Programmen bestehen also keinerlei Urheberschutzrechte. Da im deutschen Recht ein vollständiger Verzicht auf das Urheberrecht nicht möglich ist (§ 29 Urheberrechtsgesetz), wird eine Lizenz für Public Domain Software als ein einfaches Nutzungsrecht ausgelegt, welches eine unbeschränkte Verwertung des Software ermöglicht. Im Schulbetrieb können diese Programme ohne Probleme zu dem vorbestimmten Zweck genutzt werden.

Freeware

Die als Freeware (nicht: free software) deklarierten Programme werden kostenlos zur Benutzung überlassen, dürften kopiert und weiter verbreitet werden. Bei diesen zumeist kleineren Anwendungsprogrammen, ist der Quellcode regelmäßig nicht einsehbar und eine Veränderung der Software untersagt. Im Schulbetrieb können diese Programme ohne Probleme zu dem vorbestimmten Zweck genutzt werden.

Shareware

Shareware sind abgespeckte Version eines Programms, die den Nutzer von der Qualität des Programms überzeugen sollen, bei denen meist zentrale oder interessante Funktionen (z.Bsp. Drucken, Kopieren, Auswertungen, Reports, etc.) abgeschaltet sind. Der Quelltext ist nicht zugänglich und darf nicht bearbeitet werden. Eine Funktionsabänderung, so sie denn möglich ist, stellt auf jeden Fall einen Verstoß gegen das Urheberrecht dar. Diese Programme können nach Registrierung beim Hersteller gegen eine sehr oft kleine Gebühr freigeschaltet und genutzt werden. Nach unserer Erfahrung sollten diese Programme auf Grund der eingeschränkten Funktionalität jedoch eher nicht auf Schulrechner aufgespielt werden, weil Nutzungsrechte, Nutzungsbefugnisse und die tatsächliche Nutzung mit den Lizenzrechtlichen Vorgaben schnell kollidieren können.

Trialsoftware

Trialsoftware unterscheidet sich von der Shareware in sofern, dass diese Programme häufig die gesamte Funktionalität des Programms beinhalten und dem Benutzer für einen begrenzten Zeitraum  kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.. Will der Nutzer das Programm danach weiter verwenden bzw. die Vollversion erwerben, so muss er sich registrieren und meist eine Gebühr an den Urheber entrichten. Der Quelltext ist nicht zugänglich und darf nicht bearbeitet werden. Nach unserer Erfahrung sollten auch diese Programme jedoch eher nicht auf Schulrechner aufgespielt werden, weil das Aufbringen der Software auf einen Schulrechner einer ordentlichen Erfassung von Softwarelizenzrechten kontakariert.

In den Unterabschnitten stellen wir im wesentlichen nur im Schulalltag bewährte OpenSource Programme vor. Einen Austausch über dies und auch andere Programme ermöglicht die Mailinglisten der Zentrale für Unterrichtsmedien auf ZUM.de, die den Austausch zwischen Fachkollegen der unterschiedlichsten Fächer ermöglicht.

Für Anregungen zur Vervollständigung unserer Hinweise sind wir sehr dankbar.